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Christine Beer
Klassische Homöopathie für Tiere

Die Behandlung
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Pferd Eddi

Eddi lag seit etwa 3 Stunden auf der Weide, als die Nachbarn die Besitzerin alarmierten. Als sie ankam, stand Eddi und so konnte sie ihn zu sich ans Haus holen und mich am späten Abend informieren.

Eddi war am ganzen Leib aufgequollen, die Lymphknoten am Kopf waren geschwollen und hart. Sein Puls war bei 80, der Atem langsam. Eddi hatte Fieber, einen wässrigen, klaren Nasenausfluss überwiegend aus dem rechten Nasenloch und eine fast Straußenei große Phlegmone am Buggelenk, gelbe Skleren und weißes Zahnfleisch. Dazu kamen offensichtlich starke Schmerzen im linken Karpalgelenk , das heiß und geschwollen war, ebenso das rechte Sprunggelenk. Über dem Kronenrand quoll eine gelbe, klebrig-seifige Substanz hervor. Eddis Fell der linken Halsseite bildete eine faltige Struktur und er hatte Abschürfungen hinter den Ohren. Berührung mag er nicht und kühles Wasser für die Beine auch nicht. Er frißt ein wenig.

Die Ursache für Eddis Zustand war unklar. Der Verzehr von für Pferde giftigen Pflanzen konnte ausgeschlossen werden, ebenso eine Anreicherung von gesprühten und in der Luft verteilten Pflanzenschutzmitteln für unwahrscheinlich erklärt. Eine allergische Reaktion auf Insektengifte wurde vermutet, da aber Eddi seit Jahren mit seinem Kumpel auf dieser Weide steht und noch keine Beschwerden hatte und sein Kumpel keine vermehrten Stiche aufwies, waren wir ratlos.

Eddi bekam ein homöopathisches Notfallmittel in Hochpotenz und wir telefonierten mehrmals in der Nacht.

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen ging es Eddi ein klein wenig besser, das Fieber war weg, aber er war offensichtlich schwer beeinträchtigt.

 

 

Die Besitzerin erinnerte sich, dass beide Pferde vor einigen Monaten Ödeme am Rücken und Bauch mit anschließendem Haarausfall hatten

Eddi bekam ein ausgewähltes Mittel auf das hin er offensichtlich schmerzfreier gehen konnte. Die Phlegmone wurde kleiner. Das gelbe Sekret an den Beinen vermehrte  sich und bildete einen klebrigen Schorf.

 

Vier Wochen später nimmt Eddi, der sehr abgenommen hatte, wieder zu, das Fell ist an den Stellen, an denen eiteriges Sekret ausgetreten war, ist ausgefallen.

 

 

Kater Francis

hat ein zugeschwollenes Auge. Das Auge tränt, Ober- und Unterlid sind stark angeschwollen, sehr  berührungsempfindlich und gerötet. Die Ursache ist nicht bekannt, es ist über zwei Tage so geworden, wie auf dem Bild zu sehen ist. Er zieht sich zurück und möchte nicht fressen, nicht gestreichelt werden, oder raus gehen.

Ein homöopathisches Mittel verschafft in kurzer Zeit Linderung durch Abschwellen. Die Rötung geht zurück. Am nächsten Morgen ist über dem Auge  an einer kleinen Stelle etwas angetrockneter Eiter. Das Lid ist  wieder geschwollen, aber nicht mehr rot und heiß. Francis bekommt ein weiteres Mittel, das den Eiterabfluß befördert und schon bald sieht das Augenlid entzündungsfrei aus.

Francis verhält sich wie gewohnt, verkriecht sich nicht mehr, wünscht zu Fressen.

 

 

 

Kaninchen Moppel

Die Zähne von Moppel sind untersucht und nicht auffällig, dennoch hatte er wiederholt einen  Oberkieferabszeß, der operativ eröffnet,  gespült und versorgt werde mussste. Schon nach kurzer Zeit war der Oberkiefer wieder geschwollen. Moppel hatte Schmerzen, zog sich zurück, fraß nur wenig und, wieder beim Tierarzt, machte der wenig Hoffnung auf Heilung.

Moppel bekam ein homöopathisches Mittel. Er zog sich noch weiter zurück und fraß gar nicht mehr. Die Besitzerin bekam Angst. Dennoch riet ich ihr, die Nacht abzuwarten. Am Morgen war weißer, zäher Eiter am Oberkiefer ausgetreten. Wenn Moppel das mochte, konnte die Besitzerin mit etwas warmen Wasser die Wange einweichen, damit der Eiter leichter austreten konnte. Moppel fraß ein wenig. Da am Abend die Öffnung wieder verschlossen war, wiederholten wir das Mittel. Am nächsten Morgen war der Oberkiefer sichtlich weniger geschwollen und Moppel fraß wieder gut. Da nach einigen Tagen noch eine Verhärtung im Kieferbereich spürbar war, bekam Moppel über einige Tage ein anderes, ergänzendes Mittel. Nach zwei Wochen war die Verhärtung verschwunden. Das war im September 2015. Im Januar 2016 fragte ich bei der Besitzerin an, wie es Moppel ginge und ob ich seine Geschichte mit Bildern hier einstellen könne. Moppel hatte keine Beschwerden mehr mit seinem Kiefer gehabt und es würde sie freuen, Moppel hier auf der Seite zu wissen.

 

 

 

Kater Leon

hat eine Schilddrüsenüberfunktion und von daher ständig unersättlichen Hunger, sodass er auf die Tische springt und sich Speisen klaut.

Das Verdoppeln der Futterration machte ihn satt, dennoch magerte er weiter ab.

Leon ist 14 Jahre alt , mit seiner Mutter und drei Geschwistern wurde er fast verhungert auf einer Großbaustelle gefunden und durch die Katzenhilfe versorgt und anschließend vermittelt.

Leon konnte mit seiner Mutter (, die vor 3 Jahren verstarb) zusammen-  und  in der Familie bleiben, die ihn vor 14 Jahren aufgenommen hatte. Er ist ein ängstlicher, sehr zurückhaltender Kater geblieben, der, wenn man ihn streichelt, sich wegduckt, obwohl er es eigentlich mag. Kämmen und bürsten lässt er sich gerne und dann tropft ihm der Speichel aus dem Mäulchen.

Mit dem anderen Kater der Familie versteht er sich gut, ist jedoch untergeordnet und stets auf der Hut, dass, wenn dieser das "Recht des Stärkeren" einfordert, also genau den Schlafplatz haben möchte, auf dem Leon gerade schläft, sich schnell davonmacht, damit er nicht gezwickt wird.

Durch das homöopathische Mittel, das Leon über einen längeren Zeitraum in sehr hoher Potenz bekommt, nimmt Leon wieder an Gewicht zu und der Verbrauch an Futter hat sich spürbar reduziert. Sein Fell ist weicher und er verliert nicht mehr so viele Haare. Seine Leidenschaft für rohe Avocado und gekochten Broccoli, Käse und Butter hat er beibehalten, aber er springt nicht mehr auf den Tisch, um sich selber zu bedienen.

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Nach einigen Wochen, das Mittel ist seit einiger Zeit abgesetzt, ist der Heißhunger auf Avocado und Broccoli verschwunden.

Katze Lizzy

lebt seit Jahren in einer Familie mit Haus und Garten. Als die Familie sich zusätzlich für einen jungen Hund entscheidet, "zieht" Lizzy zur Nachbarin. Sie ist eigentlich nur noch zum Fressen zu Hause. Aber die Nachbarin zieht zeitgleich in eine andere Stadt und Lizzy hat ihr Ersatz- Zuhause verloren.

Sie beginnt sich die Haare auszureißen. Dort wo sie recht einfach hingelangt, an den Seiten des Bauches und am Rücken werden kahle Stellen sichtbar. Zu Hause ist sie eigentlich gar nicht mehr. Dadurch nimmt sie ab, verliert an Gewicht.

In dem Zustand erzählte mir die Besitzerin ausführlich die Geschichte von Lizzy, ihrer Mutter, ihren Geschwistern, ihren Kindern. Sie beschrieb mir wie Lizzy vor Ankunft des Hundes war, wie sie auf ihn reagiert hat und wie sie charakterlich ist. Ob Lizzy gerne gestreichelt wird, was sie frisst und ob sie viel trinkt, wie sie auf Wetter reagiert und vieles mehr erfragte ich, um dann aus all den Informationen das für Lizzy passende homöopathische Mittel herauszufinden. Das gewählte Mittel wurde der Katze auf dem Futter verabreicht.

Als ich zwei  Wochen später mit der Besitzerin sprach, war Lizzy wieder zu hause eingezogen, hatte sich ein Plätzchen in der Wäschekammer "eingerichtet" und aufgehört, sich selbst das Fell auszureißen. Die Haare wuchsen schon nach.

Den Hund faucht Lizzy nun an, wenn er ihr zu nahe kommt.

 

 

Labrador Mads

 

hat einen Hot Spot, der sich schnell und schmerzhaft ausbreitet. Verzweifelt schubbert er seinen Kopf an rauen Oberflächen, um gegen das intensive Jucken anzukommen. Das Fell geht in Büscheln mit eitrig-klebrigem Sekret verklebt aus. Mads ist ein genügsamer und gern fressender, freundlicher Hund. Nach dreimaligem Verabreichen des homöopathischen Mittels ist eine sichtbare Besserung eingetreten und nach einigen Tagen ist die Haut verheilt und das Fell kann wieder wachsen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. November 2017 um 18:13 Uhr
 
Grenzen der Behandlung PDF Drucken E-Mail

 

Lebensbedrohliche Zustände, starke Blutverluste und akute Atemnot sind sofort durch einen erfahrenen Tierarzt oder Tierärztin zu behandeln, operative Eingriffe sind in Tierkliniken durchzuführen.

Eine begleitende homöopathische Behandlung erleichtert und verkürzt den Heilungsprozess, und reduziert die Schmerzen.

Bei chronischen Erkrankungen ist eine Untersuchung mit Diagnose von einem Tierarzt oder einer Tierärztin notwendig. Die genaue Medikation sollte bekannt sein und zur Verfügung stehen.

Schädigungen von Organen oder Organteilen sind durch die homöopathische Behandlung nicht wieder gut zu machen. Eine Linderung der daraus entstehenden Leiden ist aber möglich.

Inwieweit eine klassische homöopathische Behandlung ein chronisches Leiden heilen oder verbessern kann, hängt von der vorhandenen Lebenskraft ab.

Linderung oder Palliation ist aber mit klassischer Tierhomöopathie auch dann möglich, wenn Heilung unmöglich erscheint.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. November 2017 um 17:59 Uhr
 
Ihre Mitarbeit PDF Drucken E-Mail

 

Die Klassische Tierhomöopathie setzt für die Behandlung eine ausführliche Anamnese, bei der Sie erzählen, was sie über ihr Tier, den Krankheitsverlauf und das Verhalten ihres Tieres wissen, voraus. Anschließend  befrage ich Sie gezielt.

Mit diesen Angaben und meinen Kenntnissen suche ich ein möglichst passendes Mittel heraus, das ich dem Tier verabreiche.

Dann ist eine genaue Beobachtung wie ihr Tier auf das homöopathische Mittel  reagiert notwendig. Schauen Sie, ob ihr Tier ruhig wird oder unruhig, weniger oder mehr frißt, viel schläft oder wenig, ob es zu Artgenossen anders ist als zuvor. Auch Neigungen oder Abneigungen z.B. gegenüber Wetter, Essen, Gesellschaft  sind wichtig.

Da jedes Lebewesen ein ganz eigenes, charakteristisches Ganzes ist, kann nicht von einem Wesen auf das andere geschlossen werden oder von einem Zustand auf den anderen. Wenn ein Mittel bei einem Tier mit z.B. Schnupfen gut gewirkt hat, ist nicht gesagt, daß es das ein andermal oder bei einem anderen Tier genauso tut. Es kann sein, muß aber nicht.

Schreck, ein Umzug oder eine Reise verkürzen die Wirkungsdauer des homöopathischen Mittels  und das würde eine neue Gabe erfordern. Wenn es unbemerkt bleibt, kann eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes die Folge sein. Um das zu vermeiden ist ein enger Kontakt zu mir während des Behandlungsverlaufes sinnvoll.

Manche Krankheitsäußerungen eines Körpers sind für Klassische Tierhomöopathen ein Zeichen von Gesundung und sollten auf keinen Fall unterbrochen oder anderweitig behandelt werden, z.B. plötzlicher Schnupfen, ein Hautausschlag oder starke Müdigkeit, auch Durchfall oder Erbrechen.Treten solche Reaktionen auf, bemüht sich der  Organismus, gestärkt durch das homöopathische Mittel, mit seiner Krankheit fertig zu werden. Gelingt ihm das, wird er gesunden.

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. November 2017 um 17:59 Uhr
 


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